Perspektiven der Zusammenarbeit von Bund und Ländern auf dem Gebiet der Wissenschaftspolitik

30. November - 01. Dezember 2017, Mainz

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Anmeldungen werden bis zum 17. November 2017 erbeten.

Ziel und Inhalt der Veranstaltung

Die Einsicht, dass Deutschlands Zukunft maßgeblich durch Wissenschaft und Forschung bestimmt werde und dass in einer leistungsfähigen Wissenschaftslandschaft den Hochschulen die zentrale Rolle zukomme, gehört zum Glaubensbekenntnis deutscher Wissenschaftspolitik und wird gebetsmühlenhaft bei jeder sich bietenden Gelegenheit wiederholt. Mit der zu Beginn des Jahres 2015 in Kraft getretenen Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes wurden große Erwartungen an die deutliche Erweiterung der Kooperationsmöglichkeiten von Bund und Ländern in der Wissenschaftspolitik und zur Stärkung der Rolle der Hochschulen geknüpft. Allzu schnell wurden die damit verbundenen neuen Gestaltungsmöglichkeiten auf reine Finanzierungserwartungen reduziert. Die Veranstaltung möchte mithilfe von Experten aus Wissenschaft und Politik den Blick mit ordnungspolitischer Perspektive weiten.

Welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen ergeben sich aus verfassungsrechtlicher Perspektive? Was hat sich zwischenzeitlichen in den Finanzbeziehungen von Bund und Ländern getan? Welche Chancen einer qualitativen Weiterentwicklung des kooperativen Föderalismus in der Wissenschaftspolitik bestehen? Wie könnte eine Rollenverteilung zwischen Bund und Ländern aussehen? Welche neuen Formate der Zusammenarbeit sind erforderlich? Was lehrt uns ein Blick über die Grenze auf die Entwicklung in Österreich?

Diese und andere Fragen werden in einer Reihe von Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und in einem Streitgespräch zwischen namhaften, erfahrenen Wissenschaftspolitikerinnen adressiert. 

Donnerstag, 30. November 2017

12.30 Uhr gemeinsamer Mittagsimbiss
13.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Dr. Waltraud Kreutz-Gers
Prof. Ulf Pallme König
Moderation Dr. Stefan Schwartze
  Möglichkeiten und Grenzen der erweiterten Kooperation von Bund und Ländern in der Wissenschaftspolitik

13.15 Uhr

 

Die Gemeinschaftsaufgabe des Art. 91b GG vor dem Hintergrund des neuen Finanzausgleichs – die finanzrechtliche Perspektive
Prof. Dr. Hans-Günter Henneke
14.15 Uhr Möglichkeiten und Grenzen des Art. 91b GG aus juristischer Perspektive
Prof. Dr. Wolfgang Löwer
15.15 Uhr Kaffeepause
Moderation Henning Rockmann

15.45 Uhr

 

Kooperativer Föderalismus am Beispiel der Wissenschaftspolitik – die politikwissenschaftliche Perspektive
Prof. Dr. Arthur Benz
16.45 Uhr (bis 18.00 Uhr) Die Rollenverteilung zwischen Bund und Ländern für das deutsche Wissenschafts- und Hochschulsystem
Krista Sager
Dr. h.c. Edelgard Bulmahn
Moderation: Christine Prußky
19.30 Uhr gemeinsames Abendessen

 

Freitag, 1.Dezember 2017

Moderation   Dr. Waltraud Kreutz-Gers

                               

Ein Ausblick in die Zukunft – Neue Formate und Instrumente für die Kooperation von Bund und Ländern
08.30 Uhr Exzellenzcluster, Leibniz on Campus, Liebig-Zentren – „Sonderwirtschaftszonen“ in Universitäten
Prof. Dr. Stefan Hornborstel
09.30 Uhr Notwendigkeit einer eigenen Rechtsform für Wissenschaftskooperationen
Prof. Dr. Wolfram Eberbach
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Ein Format für die dauerhafte Kooperation von
Bund und Ländern am Beispiel Forschungsdateninfrastruktur

Prof. Dr. Otto Rienhoff
12.00 Uhr

Zusammenarbeit von Bund und Ländern auf dem Gebiet der Wissenschaftspolitik
in Österreich

Mag. Friedrich Faulhammer

12.45 Uhr Resümee und Ausblick
Dr. Waltraud-Kreutz-Gers
13.00 Uhr gemeinsamer Mittagsimbiss

Prof. Dr. Arthur Benz
Institut für Politikwissenschaft, TU Darmstadt

Dr. h.c. Edelgard Bulmahn
Bundesministerin für Bildung und Forschung a.D.
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Prof. Dr. Wolfram Eberbach
Ministerialdirigent a.D., Rechtsanwalt

Mag. Friedrich Faulhammer
Rektor der Donau-Universität Krems

Prof. Dr. Hans-Günter Henneke
Geschäftsführendes Präsidialmitglied,
Deutscher Landkreistag

Prof. Dr. Stefan Hornbostel
Professor für Soziologie (Wissenschaftsforschung) am Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin; Professor für Soziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Leiter der Abteilung 2 „Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik“ des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Prof. Dr. Wolfgang Löwer
Professor für Öffentliches Recht und Wissenschaftsrecht, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Christine Prußky
Journalistin, Mediatorin und Dozentin; ehem. Redaktionsleiterin der Deutschen Universitätszeitung duz

Prof. Dr. Otto Rienhoff
Direktor des Insituts für Medizinische Informatik, Universität Göttingen; Vorsitzender des  Rates für Informationsinfrastrukturen

Krista Sager
Senatorin für Wissenschaft und Forschung a.D.

Tagungsort

Helmholtz-Institut Mainz
Johannes Gutenberg-Universität
Staudingerweg 18 | 55128 Mainz

Teilnahmebeitrag

300,- EUR
250,- EUR, sofern eine Institution zwei oder mehr Teilnehmer_innen entsendet
200,- EUR für Vereinsmitglieder

Die Teilnehmer/innen erhalten nach Abschluss der Veranstaltung
eine Rechnung. Im Falle einer Absage der Teilnahme wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 EUR erhoben, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt wird.

Unterbringung

Es stehen Zimmerkontingente unter dem Stichwort „Wissenschaftsrecht“ zur Verfügung
(Preise inkl. Frühstück):

Best Western Hotel Mainz
Wallstraße 56
Tel. 06131.30 40-0
info@hotel-mainz.bestwestern.de
EZ 115,00 EUR
Option bis 02.11.2017

Novotel Mainz
Augustusstr. 6
55131 Mainz
Tel. 06131 954 662(663)
H5407@accor.com
EZ ab 126,07 EUR 
Option bis 02.11.2017

Hotel Königshof Mainz
Schottstraße 1-5
Tel. 06131 960110
reservierung@hotel-koenigshof-mainz.de
EZ 72,00 EUR
DZ Einzelnutzung 79,00 EUR
Option bis 19.10.2017

 

 

 

 

 

 

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